11
Mai

Facebook ist momentan der unangefochtene Marktführer wenn es um soziale Netzwerke geht. Konkurrenten wie Twitter und MySpace kommen derzeit nicht an den Vernetzungsriesen heran. Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das viertgrößte der Welt – und es wächst von Tag zu Tag. Ihre Kundschaft, unsere Kundschaft und die Kundschaft Ihrer Konkurrenz ist bereits bei Facebook. Doch wie kann man daraus als lokales Unternehmen einen Nutzen ziehen? Mit dem enormen Wachstum haben sich auch für Unternehmen außerordentliche Chancen aufgetan. Wie soll man sein Facebook Profil managen und was bedeutet dies im Detail überhaupt? Sollte ein Franchise Unternehmen ein Profil lokal oder eher global vermarkten?

Diese Fragen sollte sich jeder Geschäftsführer schon einmal gestellt haben. Was unterscheidet ein Firmenprofil von einem normalen Profil von Max Mustermann? Zunächst verfolgen Sie folgendes Ziel: Fans. Je mehr aktive Fans Sie besitzen, desto bekannter werden Sie und desto effektiver werden natürlich auch ihre Werbekampagnen. Der Vorteil: Ihre Fans werden Ihnen des Weiteren direkt mitteilen, was diese an Ihnen mögen – oder auch nicht. Dies ist eine riesige Chance, um eine Einsicht in Ihre Kunden zu bekommen. Starten Sie Diskussionsthreads, beteiligen Sie sich in Foren und seien Sie aktiv. Auch ungewöhnliche Ideen finden häufig Anklang. Die Adidas Original Page z.B. bietet ein Tab an mit dessen Hilfe man seine Region auswählen kann und dann spezifische Informationen zu seiner Gegend erhält. Dieser Tab nennt sich „Your Area“ und bestimmt danach länderspezifisch die Inhalte, welche der Nutzer zu sehen bekommt.

 

Demonstration des Facebook Tabs "Your Tab" welcher automatisch lokale Informationen anzeigt

 

Dies bedeutet, dass Adidas seine Fanpage lokal und global managen kann und so eine große Zielgruppe anspricht. Ein gutes Beispiel für die Verbindung aus Social Media Marketing und lokaler Suchmaschinenoptimierung.

Im Gegensatz hierzu steht Starbucks. Der Kaffee-Gigant hat eine zentrale, globale Fanpage eingerichtet und dazu mehrere kleine regionale Pages addiert. Dies benötigt natürlich viel Pflegearbeit. Starbucks hat es geschafft, die größte Fangemeinde auf Facebook aufzustellen – mit über 21 Millionen Fans für die Hauptseite.

 

Dies ist ein Beispielbild der Main Fanpage von Starbucks auf Facebook

 

Ein weiterer Vorteil eines Netzwerkes von Fanpages ist, dass eine Marketingkampagne gleich auf mehreren Seiten gepostet werden kann. Dies pusht die Sichtbarkeit bei Google und erhöht zudem den Promoeffekt.

Diese Beispiele präsentieren jeweils nur einen möglichen Weg, sein Unternehmen bei Facebook zu promoten. Als Geschäftsführer sollte man sich jedoch über eines im Klaren sein: Online und offline Marketingkampagnen sollten miteinander im Einklang stehen und sich gegenseitig innerhalb einer konsistenten Vermarktungsstrategie ergänzen. Sind sie bei Facebook? Erwähnen Sie dies doch auch auf Ihrer Printwerbung oder kontaktieren Sie uns für weitere Ideen. Facebook kann auch einen Effekt auf Suchmaschinenoptimierung und das Ranking ihrer Unternehmenshomepage haben. Stellen Sie neue Produkte vor und gehen Sie auf sinnvolle Kommentare ein. Facebook ist einer der direktesten Wege, mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten – jedoch auch, um ein negatives Image zu vermitteln. Wenn Sie jedoch immer freundlich (auch bei negativen Kommentaren) und informativ bleiben, wird ihre Seite sicherlich zum Erfolg.

 

Weiterführende Links:

http://www.facebook.com/adidasoriginals?ref=ts

http://www.facebook.com/home.php#!/Starbucks

http://searchengineland.com/going-glocalmanaging-a-brands-global-social-profiles-on-facebook-39500

http://www.insidefacebook.com/2009/01/27/10-things-all-businesses-should-do-to-market-more-effectively-on-facebook/

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